The Admin: Klaus Puth

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Dienstag, 25. August 2015

Karl May-Ausgaben des Fehsenfeld-Verlages



Das Sammlerherz schlägt höher, hört es den Namen Fehsenfeld. Schließlich war es May selbst, der über Fehsenfeld niederschrieb: "Sie sollten mein Verleger sein!"
(als Zitat eines Gespräches)

Auf dem Marktplatz ebay werden derzeit über 200 Ausgaben mit dem Fehsenfeld-Text angeboten.

Der erfahrene Jäger und Sammler sollte jedoch Abstand davon nehmen, 
andere wie die Originalausgaben zu erwerben. Und diese natürlich nicht
in der Auflage "200. Tausend" oder mehr, und dann noch in schlechtem
Zustand - dann kämen Folgekosten, weil der Band zum Buchbinder zwecks
Neubinden müsste..........  nein, das will man vermeiden.....

Es gibt auch immer wieder ahnungslose Verkäufer, die einen der sehr
bekannten "Winnetou" oder "Old Surehand"-Bände als 'rar' anpreisen,
nur weil er 1930 herausgegeben wurde. Nonsens. Nicht kaufen.-

Mein Rat: lieber etwas warten, bis man in der "Hobbykasse" genug Finanzkraft
zusammen hat, einen der gut erhaltenen Bände mit einer niedrigen Auflagen-
nummer zu erwerben, am besten Erstausgabe oder 11. bis 20. Tausend.
Dann hat man in der Regel plus minus mit 120 € Einkaufspreis zu rechnen.

Dabei sprechen wir nicht vom entgegengesetzten Ende der Preis-Skala. Dort
stehen die "blauen Ausgaben" (1908 bis 1920) mit etwa 200 € oder mehr,
oder gar die braunen Prachtbände (um das Jahr 1900, + -  ) in Halbleder,
 die wir an anderer Stelle schon besprochen haben und quasi für den Sammler
"out of area" oder unerreichbar; die Preise sind in astronomische Höhen ge-
klettert, die den Kauf uninteressant machen. Eine Sonderstellung nehmen 
wie immer die Originalbände Fehsenfeld mit den Titelbildern des Künstlers
Sascha Schneider ein.---